Entgegen der weit verbreiteten Meinung, Yield- und Revenuemanagement sei geschicktes Raten schalten in den Buchungssystemen dieser Welt, sehe ich dies differenzierter.
Yield ist vielmehr eine ganzheitliche Denkweise. Und somit starte ich in meinen Projekten als allererstes mit einer SWOT-Analyse. Hier werden sowohl die internen Stärken und Schwächen, als auch die externen marktbezogenen Chancen und Risiken dokumentiert. Die Grundlage für alle weiteren Denkansätze...!
Weiter geht´s mit einer detaillierten Mitbewerber-Analyse. Frei nach dem Motto: Wer sind die Mitspieler, mit denen ich den Kuchen teilen muß. Aus der Analyse ergeben sich auch die zu bewerbenden Alleinstellungsmerkmale ( USP´s ), wie auch die Hausaufgaben im Nachrüsten von Service und Dienstleistungen.
Nachdem ich schwarz auf weiß vor Augen habe wie es um mein Hotel und den Markt bestellt ist, kann ich reagieren...!
Nun folgen die Analysierung des Auftritts in den nationalen und internationalen Buchungsmaschinen, eine Analyse der optimalen Nutzung des Front-Office-Systems ( PMS ), die Behandlung des Themas CRS und GDS, diverse Ratenstrategien für verschiedene Zeiträume, die Überprüfung und Auswertung der vorhandene Gast-Segmente, die Einführung und spätere Auswertung verschiedenster Tabellen und Statistiken.
Last but not least das Wichtigste: die Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter in Sachen Yield- und Revenuemanagement. So dass nachher jeder weiß, was PMS, GDS, CRS, Close to arrival, Wholesaler, Agents, Release dates, BAR, MST etc. heißt und es auch umsetzen kann...!
Nicht Yield zu verstehen kostet so viel Zeit,
sondern zu verstehen,
was alles nicht Yield ist...!
Volker Mohr
