Irgendwann kommt der Tag an dem man merkt, dass es im Hotel unrund läuft. Die Mechanismen greifen nicht mehr. Ein Problem folgt auf das Nächste. Es ist sinnbildlich „der Wurm drin“. Zeit, sich selbst, die Philosophie des Hauses und die Gründe für die aktuelle Situation zu hinterfragen.
Und letztlich:
Wann, wo und wie hat man den Kurs verloren?
Die Suche nach den Ursachen fällt meist schwer. Manches will man sich selbst nicht eingestehen. Zuweilen hilft ein Blick von außen auf die momentane Situation. Es gilt glasklar zu analysieren, wie sich das Hotel derzeit auf dem Markt darstellt, welche Gästestruktur man hat und wo die Gäste geblieben sind, die man eigentlich ansprechen wollte. Denn es sind nie die bösen neuen Mitbewerber. Es sind die eigenen Versäumnisse, die den Gast haben abwandern lassen.
Höchste Zeit, sich einen unabhängigen Partner an die Seite zu holen und sich der Herausforderung zu stellen, bevor das Betriebsergebnis "ins Negative" kippt.
